unmensch
Wer glaubst du bin ich eigentlich
allein für dich auf ewig hier?
Für dich war ich doch nur ein Spiel
nie ernsthaft nur erwähnenswert
Sieh in den Spiegel, seh dein Selbst
so hässlich ist dein eig’nes ich
Ein Herz viel kälter noch als Eis
pumpt Leben durch dein totes Fleisch
Aus Ermangelung der Möglichkeiten allein
bist du ein Mensch geblieben
Du bist und bleibst ein Tier
gierig, lüstern, Beute suchend
Doch hast nie geleckt der Wunde Blut
nie geschmeckt den süßen Schmerz
Bist umgeben von viel Allerlei
doch in dir bist du allein
Wirst niemals sehen was ich sah
nie erkennen wie es war
So kaputt wie du jetzt bist
wirst du ewig bleiben
Nur ein halbes Leben sollst du führen
Einsamkeit dir die Luft abschnüren
Ein Häuflein Elend wirst du sein
du, nur du – du ganz allein
Dieser Eintrag wurde am Samstag, den 14. Juni 2008 um 15:21 Uhr geschrieben und ist unter Deutsch, Poesie eingeordnet. Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst ein Kommentar schreiben, oder einen trackback von deiner Seite einrichten.






