Poesie und Philosophie über den ganz normalen Wahnsinn unseres Lebens. Poetry and philosophy about the everyday madness in our lives.

unhappy endings

Wer glaubst du bin ich eigentlich
allein für dich auf ewig hier?

Für dich war ich doch nur ein Spiel
nie ernsthaft nur erwähnenswert

Sieh in den Spiegel, seh dein Selbst
so hässlich ist dein eig’nes ich

Ein Herz viel kälter noch als Eis
pumpt Leben durch dein totes Fleisch

Aus Ermangelung der Möglichkeit allein
bist du ein Mensch geblieben

Dich zu vernichten ist mein Ziel
in meinen Kopf gehör’ nur ich

ich wünschte nur es wäre nicht so schwer
sich aus deinem Griff zu winden

Nach allem was wir uns getan
ist Vergessen nicht so leicht

weißt du denn wie weh das tut
enttäuscht, entkommen dieser Illusion

du Narr hast all die Jahre nicht bemerkt
wovon mein Herz des Nachts geträumt

und nun hasse ich meine Liebe zu dir
denn du hast sie nicht verdient

dabei geht meine Wut nicht nur gegen dich
denn schuld bin ich mindestens genauso sehr

ich wünsche mir nur dich allein
für einen endlos langen Augenblick

um dir zu erklären warum nur ohne dich
ein Leben in meiner Vorstellung existiert

Du bist ein Hindernis für mich
eine Klette am Bein, ein Stein im Weg

Statt aufzuwachen aus deiner Traumwelt
stehst du auf der Stelle, drehst dich im Kreis

Du entziehst mir meine Energie
saugst alle Kraft aus mir

Stärker kann ich nur wirklich werden
wenn du von mir ablässt

Dies ist das Ende und ich bitte dich nicht!
Es ist eine Feststellung und die besagt: es ist aus.

Dieser Eintrag wurde am Samstag, den 17. Mai 2008 um 12:15 Uhr geschrieben und ist unter Deutsch, Poesie eingeordnet. Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst ein Kommentar schreiben, oder einen trackback von deiner Seite einrichten.

Hinterlasse ein Kommentar