shine
Was man mir heute beibrachte
ist: in Dir steckt mehr als man so dachte
Du solltest dir mal mehr zutrauen
kurz – du solltest dich mehr ausbauen.
Dazu folgendes:
Wäre ich ein Stern am Firmament
und könnt’ ich heller leuchten
als das restliche Sternenregiment
würde ich mich dennoch dafür entscheiden
nicht heller zu leuchten
als die, die es mir würden neiden.
denn auch ich bin nur ein Stern
und wie alle anderen wär’ ich gern.
Ich denk’ ich weiß wer ich bin,
ich denk’ ich weiß auch was ich bin,
aber vorallem denke ich, ich weiß,
was ich nicht bin, auch ohne Fleiß.
Was ich bin, wenn man so will,
ist wie ich bin, für mich allein,
für niemanden sonst kann ich so sein.
Dieser Eintrag wurde am Samstag, den 8. November 2008 um 01:12 Uhr geschrieben und ist unter Deutsch, Poesie eingeordnet. Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst ein Kommentar schreiben, oder einen trackback von deiner Seite einrichten.







30. September 2011 um 00:33 Uhr
Dieses Gedicht zum Beispiel: Es ist ein schlechtes Gedicht – aber es wäre interessant als Poetry Slam!
1. Oktober 2011 um 20:29 Uhr
Sicher ist es nicht ein Höhepunkt meiner Schreiberei, aber es ist auch ein 5-Minuten-Text. Ich kann damit leben, dass nicht jeder Text gut ist. Ich stelle nur bereit und fordere dafür nichts zurück.
Ich könnte sicher auch an einem Anti-Slam teilnehmen… Allerdings sehe ich in Poetry Slams einen Widerspruch: In meinen Augen ist Poesie etwas das Muse, Freiraum und viel Zeit braucht; also alles andere als kompetitives Wettkampfgehabe. Ich freue mich über Kommentare und Kritik – allerdings nicht über die niederschmetternde unspezifische Wertung von mehreren hundert Leuten. Ich finde es idiotisch, sich und seine eigenen Werken eine solche Bürde aufzuerlegen. Das führt im besten Fall nur zu einer Schreibblockade.
1. Oktober 2011 um 23:06 Uhr
Du hast definitiv andere Poetry Slam Erfahrungen als ich! Außerdem meine ich die Art/ den Stil diees 5-Minuten-Gedichts…ist wie Poetry Slam (Begriff als Stilbezeichnung) und nicht irgendein Gedicht für Kampfzwecke *hüst*
2. Oktober 2011 um 01:18 Uhr
Nunja – falls es dich beruhigt. Mir gefällt das Gedicht auch nicht – oder nicht mehr, geht mir aber mit vielen Texten so. Man fragt sich manchmal “was hab ich mir dabei eigentlich gedacht?” und antwortet sich prompt selbst “Nichts!”. Aber wenn der Prof nunmal meinte, dass ich mehr aus mir machen soll… Naja – das ist eine andere Geschichte.