Im Zwielicht
An der Ecke zwischen hier und nirgendwo
hab ich dich gefunden
und vielleicht geht es allen so
doch haben wir uns endlos geschunden.
Neben allerlei und unter allem
fand ich an dir meinen Gefallen,
wie Welten die aufeinander prallen
ineinander verhakt mit uns’ren Krallen.
Los zu lassen, das ist schwer
die Frage: Ist da nun nichts mehr?
Wie kann es das gewesen sein
ich dachte du wärst ewig mein.
Stets im Abseits, mittendrin
handelten wir ohne jeden Sinn.
Mit dem Herzen voll voraus
unbeirrt ins frühe Aus.
Liebste Liebe höre mich
warum lässt du mich im Stich?
Sind Gefühle hoffnungslos
oder gibt es Grund für diesen Stoß?
Lang genug zusammen gelitten
oft genug nur noch gestritten
aber der Schlussstrich änderte nicht viel
brachte uns beide nicht ans Ziel.
Es gibt nichts zu begleichen
und auch nichts zu erreichen.
Die Waage im perfekten Gleichgewicht
und trotzdem: ewig trübes Licht.
Gefangen im Leben
gegeißelt durch Zeit
hör auf an mir zu kleben
dann bin ich befreit.
[Am Ende von nichts
am Anfang von allem
kein Laut wird erschallen
Diamanten des Gesichts.]
Dieser Eintrag wurde am Sonntag, den 27. November 2011 um 23:48 Uhr geschrieben und ist unter Deutsch, Poesie eingeordnet. Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst zum Ende gehen und ein Kommentar hinterlassen. Pinging ist zur Zeit nicht erlaubt.






