bewegung
Vorwärts lautet das Motto,
denn Stillstand ist der Tod.
Doch obwohl ich vorwärts sage,
bewege ich mich eher rückwärts.
Nicht, dass es eine Rolle spielen würde,
wohin ich mich derzeit bewege.
So lange ich in Bewegung bleibe,
ist alles in Ordnung.
Die Nacht liegt auf der Lauer
und die Ruhe ist mein Feind.
Nur ein Moment nicht abgelenkt reicht aus
um meine Welt wieder einstürzen zu lassen.
Mit der Zeit wurde ich immer besser
in diesem Spiel der Verdrängung.
Doch lösen sich Probleme nicht von allein,
aber je mehr Zeit vergeht,
desto leichter scheint es,
sich wieder damit zu beschäftigen.
Ich lebe diese Lüge bis mein Herz zerbricht.
Was bleibt mir schon?
Wer bleibt mir noch?
Alleine ist gewiss nichts besser
doch einfacher
und schmerzfrei.
Dieser Eintrag wurde am Sonntag, den 28. September 2008 um 11:43 Uhr geschrieben und ist unter Deutsch, Poesie eingeordnet. Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen. Du kannst ein Kommentar schreiben, oder einen trackback von deiner Seite einrichten.






