Tage wie diese erinnern daran, dass der Mensch kein Einzelgänger ist. Ein Mensch gehört nicht alleine und kann doch auch nicht zusammen. Eine wirre Konzeption aus verführerischen Einbildungen, die Einsamkeit suggerieren, selbst wenn man sich in einer Menschenmenge bewegt, die vor Leben pulsiert. Ein lebendiger Strom, der vorbei gleitet und sich wie in Zeitlupe um Dich dreht. Die Bewegungen der Menschen um dich herum sind träge und kaum begreifbar, so langsam scheinen sie. Lautes dröhnen der Musik, von dem nur ein Echo in die eigene Realität eindringt. Nicht ein Ganzes, sondern nur ein halbes Leben führst du Mensch, wenn du nicht dein Gegenstück gefunden hast. Das Gegenstück, dass dich zu mehr macht als du bist und doch mehr dein selbst aus dir heraus holt als alles andere. Deine Vervollständigung, deine Ergänzung um den fehlenden Teil, von dem du gar nicht wusstest, dass er dir fehlt bis du ihn getroffen hast. Grundverschieden und doch auf einer Ebene, sich gegenseitig vollendend. Ein Mensch, dessen es nicht mehr Bedarf, als bloße Anwesenheit. Er gibt dir Geborgenheit und den Schutz den du suchst. Beschützt dich vor dir selbst und deinen Gedanken, die dir selber Schaden zufügen. Nur ein Stück freie Haut, das wärmend strahlt, vergessen lässt den Alltag. Weich und sanft, bebend vor Leben. Unbegreiflich ist was hier passiert.
Ohne dich Gegenstück – ist alles leer und unbedeutend. Unvollständig lässt du, was sich nach Vollständigkeit sehnt. Mich.
Falls dies je der richtige Mensch lesen sollte, wird dieser wissen, dass er gemeint ist . . .
Hold up… hold on… don’t be scared
You’ll never change what’s been and gone
May your smile… Shine on… Don’t be scared
Your destiny may keep you warm.
Because all of the stars are fading away
Just try not to worry you’ll see them some day
Take what you need and be on your way
And stop crying your heart out
Get up… Come on… why you scared
You’ll never change what’s been and gone
(Oasis – Stop Crying Your Heart Out)