Poesie und Philosophie über den ganz normalen Wahnsinn unseres Lebens. Poetry and philosophy about the everyday madness in our lives.

Archiv für Januar, 2009


infinite sadness

Montag, Januar 26th, 2009

Feeling sad from time to time is common – I guess.
But then there are those times – and I don’t even know why – I feel unbearable sad.
Tears just could not show the kind of sadness that I feel.
Like a salty river stuck in my throat and a curtain of teardrops waiting in my eyelids.
A silent suffering hidden from the world – hidden behind cold eyes.
If only I knew the reason then maybe I could understand.
But thinking about why I feel so blue – is feeding into my sadness.
Show me a way out of here. Wake me! Shake me!
Rescue me from this dream I can’t wake up from!

Melancholie in Stereo

Mittwoch, Januar 14th, 2009

Das ist es also – das echte Leben.
Und dann… vielleicht auch nicht.
Im Schnitt ein viertel Leben braucht ein Mensch
um zu stehen wo ich nun stehen kann;
Auf einem Sprungbrett ins Ungewisse.
Bisher an der Hand geführt, von Eltern, Geschwistern – Familie allgemein, Freunden, Kindbetreuern, Leherern und vielleicht sogar Professoren.
Wer weiß schon wo er morgen steht?
Wer weiß ob er den richtigen Weg einschlägt?
Was ist ein Abschluss schon mehr als ein Dokument, das uns weiter in ein Gatter zwängt -
Uns vergleichbarer macht für einfache Entscheidungen.
Er hat es, Sie hat es und doch viele haben’s nicht.
Im Gatter sind wie aufgestiegen, doch sind weiterhin Sklaven unseres selbst geschaffenen Ideals vom gleichförmig perfekten Mensch.
Leben bedeutet Vielfältigkeit und doch sind Jahr vergangen, seit dem die Ströme in unseren Köpfen in Wegen geflossen sind, die in keinem Lehrbuch oder Skript zu finden sind.
Mensch! Wo ist dein eignes Selbst geblieben?
Wo bist du? Ist das DEIN Leben?
Wohin geht die Reise von hieran jetzt?
Wird es einfacher werden oder nicht?
Vielleicht nur anders aber irgendwie doch gleich -
Gleich den anderen die es da auch noch gibt.
Geprägt durch den sterilen Apparat gehen wir in eine uniforme Welt, die an Vielfalt schier erstickt – und sich doch im Kleinen alles gleicht.
Auf der Suche nach Muster im Chaos, auf dem Weg in die digital gerasterte Welt.
Für diesen Weg wünsche ich euch nur das Beste -
Gleichzeitig aber muss ich sagen -
Diesen Weg geht ihr allein!
Alle die ihr kennt und liebt, werden jetzt und später von euch gehen.
Doch das ist nicht schlimm – zumindest nicht auf weite Sicht.
Nur wo etwas ist, kann etwas fehlen.
Nur wo jemand war, kann vermisst werden.
Nur wo man lebt, kann man auch sterben
Wo Bewegung ist kann Stillstand sein -
Allein der Tod definiert das Leben.