Poesie und Philosophie über den ganz normalen Wahnsinn unseres Lebens. Poetry and philosophy about the everyday madness in our lives.

Archiv für Mai, 2008


a wink of clarity

Montag, Mai 19th, 2008

For just a moment in time
i saw the beauty of the world
and i wish you could’ve been there
wish you could’ve seen it
when all was so clear as crystal
any secret unfolded before me
truth swept through me
reality bent to reveal the invisible
gladness flooded my senses
happiness flowed through me
and i knew all i wanted
but all that i wanted
was to know nothing.

battlefield

Samstag, Mai 17th, 2008

Ein Jahr mehr auf dem Buckel – mal wieder. Sollte mich das glücklich stimmen? Selbst wenn es das sollte, tut es das momentan nicht. Vermutlich hat das nichts damit zu tun, dass ich ein Jahr älter werde, sondern mit den Gedanken die mich immer wieder an solchen Tagen einholen.
Ein weiteres Jahr verbucht auf ein Konto dessen Inhalt man nie plündern kann. Ein Jahr voller Emotionen, Erfahrungen, Gefühlen – Fehlern. Im Nachhinein stellt sich vieles, von dem was richtig schien, als Fehler heraus. Oder sind es nur die Fehler an die man sich erinnert? Wann habe ich eigentlich das letzte mal etwas richtig gemacht? Wann war ich das letzte mal glücklich? Und wann habe ich das letzte mal etwas gesagt wie “Ich liebe Dich” und hätte mir im Nachhinein nicht lieber die Zunge dafür abgebissen?
Alter macht nicht weiser – so viel wird mir langsam klar. Alter sorgt nur dafür, dass man verbitterter und vorsichtiger wird. Mit jedem Tag, jeder Stunde und jeder Minute steigt die Anzahl der Momente, die ich lieber vergessen möchte.
Das Leben ist wie ein Schlachtfeld und wir alles sind nur Bauern, Kanonenfutter für das Universum.

unhappy endings

Samstag, Mai 17th, 2008

Wer glaubst du bin ich eigentlich
allein für dich auf ewig hier?

Für dich war ich doch nur ein Spiel
nie ernsthaft nur erwähnenswert

Sieh in den Spiegel, seh dein Selbst
so hässlich ist dein eig’nes ich

Ein Herz viel kälter noch als Eis
pumpt Leben durch dein totes Fleisch

Aus Ermangelung der Möglichkeit allein
bist du ein Mensch geblieben

Dich zu vernichten ist mein Ziel
in meinen Kopf gehör’ nur ich

ich wünschte nur es wäre nicht so schwer
sich aus deinem Griff zu winden

Nach allem was wir uns getan
ist Vergessen nicht so leicht

weißt du denn wie weh das tut
enttäuscht, entkommen dieser Illusion

du Narr hast all die Jahre nicht bemerkt
wovon mein Herz des Nachts geträumt

und nun hasse ich meine Liebe zu dir
denn du hast sie nicht verdient

dabei geht meine Wut nicht nur gegen dich
denn schuld bin ich mindestens genauso sehr

ich wünsche mir nur dich allein
für einen endlos langen Augenblick

um dir zu erklären warum nur ohne dich
ein Leben in meiner Vorstellung existiert

Du bist ein Hindernis für mich
eine Klette am Bein, ein Stein im Weg

Statt aufzuwachen aus deiner Traumwelt
stehst du auf der Stelle, drehst dich im Kreis

Du entziehst mir meine Energie
saugst alle Kraft aus mir

Stärker kann ich nur wirklich werden
wenn du von mir ablässt

Dies ist das Ende und ich bitte dich nicht!
Es ist eine Feststellung und die besagt: es ist aus.